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Derzeitige Besetzung der Band DASSAYA Bettina Lischke, Baßgitarre, Hansi Harre, Melodiegitarre, Christian Hüneke, Schlagzeug und Roland Lischke Rhytmusgitarre und Gesang, außerdem Gregory Flauss (Schlagzeug) mit Ehefrau Angela, geb.Bredehoeft, Violine...
Arrangement: Einige der Lieder sind Eigenkompositionen. Manch bekannte Melodien wurden mit eigenen Texten versehen, einige Lieder sind ältere, in kirchlichen Jugendkreisen, verbreitete Hits, die vor allem von Hansi und auch der ganzen Band gemeinsam neu arrangiert wurden. Liedgut: Etwa die Hälfte der Choräle unseres Gesangbuches können wir in der Besetzung Gitarre, Baßgitarre, Schlagzeug begleiten, was in vielen unserer Gottesdienste auch so geschieht, da wir leider keinen Organisten unser Eigen nennen können. Jugendlieder verschiedener Epochen werden von der Band gespielt von den sechziger Jahren bis in die Jetztzeit hinein reichend. Eine Reihe von Eigenkompositionen von Hansi Harre und Roland Lischke runden das Liedgut ab. Gelegentlich wird auf besonderen Wunsch hin auch einmal ein Kinderlied oder ein alter Beathit gespielt. Dies alles sind einige hundert Titel. Zu den Auftritten in verschiedenen Kirchengemeinden, zu Stadtteilfesten oder auch zum Sachsen-Anhalt-Tag auf der großen Kirchenbühne werden aber meist von unserer Gruppe komponierte und arrangierte Lieder dargeboten. Dieses Repertoire umfaßt etwa fünfzig Titel.
Geschichte: Die Geschichte der Band gliedert sich in mehrere Epochen. Zunächst die Zeit 1969 bis 1980 Der Pfarrer unserer Gemeinde, Roland Lischke, war 1969 in der damals altlutherischen Gemeinde Halle/Saale beteiligt an der Gründung der Band am 05. Dezember 1969. Von den Gründern ist er heute nur noch allein bei der Gruppe. Das erklärte Ziel war damals, mit Hilfe der Musik, die frohe Botschaft von Jesus Christus den Menschen näher zu bringen. Da die Gründer selber junge Leute waren, hatten sie als Zielgruppe zunächst auch einmal junge Leute vor Augen. Tiefste DDR- Zeit. Eben war in Amerika das berühmte Woodstock-Festival. Die Jugendlichen schauten über die Mauer, soweit das eben ging, zu Beatles und Rolling-Stones. Was lag näher, als eine Band zu gründen und mit damals modernen musikalischen Mitteln den Leuten Christus nahezubringen? Allerdings, nur einer der damals 15-, 16- und 17-jährigen Bandgründer konnte überhaupt ein Instrument spielen. Dieser Eine spielte Klavier und ein bißchen Orgel. Dem Projekt wurde von Manchem wenig Erfolgsaussicht eingeräumt: keine Vorkenntnisse, kaum Geld für die einfachste Instrumenten- und Verstärkerausrüstung. Und dann ging es aber doch. Von den folgenden regelmäßigen Einladungen über mehrere Jahre zum "Gottesdienst einmal anders" am Sonnabendabend mit anschließendem Gespräch bei Tee und Schmalzstullen, fühlte sich eine Reihe junger Leute angesprochen. Sie kamen wöchentlich zu einem neu gegründeten Einführungskreis. Manche brachten andere mit, andere blieben weg. Es gab die ersten Taufen und es gab staatlichen Widerstand. Die Stasi ließ einen Kirchenleitungsverantwortlichen in Berlin antreten und drohte mit Maßnahmen. Uns wurden weitere derartige Veranstaltungen untersagt, zu denen wir in der Öffentlichkeit mit kleinen Zetteln einluden, die von der Stasi als Flugblätter und Propagandamaterial eingestuft wurden. Die Strategie wurde geändert, denn inzwischen reichte die Mund- zu Mund - Propaganda völlig aus. Viel Interessantes geschah in dieser Zeit, das die Beteiligten immer wieder ermutigte, ihre Arbeit fortzusetzen, trotz mancher Blessuren und Widerstände. Gott segnete diese Arbeit über die Jahre hinweg. Leute aus dieser Zeit Christoph Lerle (Orgel, Baßgitarre), Thomas Matzke (Schlagzeug), Manfred Henninger genannt Hoppel-Poppel (Schlagzeug), Wolfgang Strecker, Melodiegitarre, Anita Giehne (Gesang), Ursel Rost (Baßgitarre, Gesang), Roland Lischke (Gitarre, Gesang) 1981-1989 Roland Lischke hatte bis 1981 Theologie studiert und war dann nach Magdeburg, zuständig für den Gemeindebezirk Magdeburg, gesandt worden. In den Jahren des Vikariats und Pfarrvikariats kam in ihm immer wieder der Wunsch auf, die Bandarbeit von Halle, von der er die meisten Instrumente als sein Eigentum mitbrachte, auf irgend eine Weise fortzusetzen. Erste Versuche gab es 1982/83 mit Jürgen Thäns (Baßgitarre). Nachdem die Gemeinde 1984 ein kleines Gemeindezentrum um- und ausgebaut hatte, legte Henry Haak die Maurerkelle zur Seite und nahm erfolgreich die Schlagzeugstöcke zur Hand. Cordula Lonzig begann die Baßgitarre zu spielen und Anja Fritsch zu singen. Schließlich probierte sich Matthias Schönfelder am Keyboard.Nach einer Zuwendung des Diasporawerkes konnten endlich eine Reihe dringend benötigter Instrumente und Ausrüstungsgegenstände für die Bandarbeit angeschafft werden. Der Gedanke tauchte auf, daß wir uns bemühen sollten, eine staatliche Genehmigung zu erhalten, einmal mit der ganzen Band in den Westteil unseres Landes zu fahren, um uns vor Ort in verschiedenen Gemeinden mit unserer Musik für diese Zuwendungen zu bedanken. Im Herbst 1988 gelang es tatsächlich eine Reiseerlaubnis zu erhalten, so daß Pfarrer Lischke mit Anja Fritsch (damals Wenzlaff), Cordula Lonzig, Henry Haak und sämtlichen Instrumenten zu einer zehntägigen Konzerttour durch eine Reihe von SELK-Gemeinden von Lüneburg bis Wiesbaden aufbrechen konnte. Da die Band zur Ausreisegenehmigung einen Namen brauchte, wurde der Name DASSAYA geboren, was nichts weiter bedeutet, als eine Zusammenwürfelung der Endbuchstaben der Vornamen der damals auch gelegentlich bei der Band Mitspielenden und Mitsingenden (D für Roland, A für Hedda (Böhme), S für Matthias (Kranz), S für Matthias (Schönfelder), A für Cordula (Lonzig), Y für Henry (Haak), A für (last but not least) Anja (Wenzlaff). 1990 bis heute 1990 stieß Hans(i) Harre zu unserer Band und damit zur Gemeinde. Er hatte schon dreißig Jahre Tanzmusikerfahrung und bereicherte DASSAYA nun durch seine Melodiegitarre, durch seine Arrangements und durch eigene Lieder. Neuer Schlagzeuger wurde nun bald Christian Hüneke. 1993 wurden die ersten digitalen Aufnahmen gefertigt, die als Kassette angeboten wurden, um für Spenden für das neue Gemeindezentrum in der Schönebecker Straße 110 b zu werben. Einige Jahre spielte dann Benjamin Lischke Keyboard und Synthesizer. Die Baßgitarre übernahm schließlich Bettina Lischke. Und Christine Meinhard lieh der Band über eine längere Zeit ihre Stimme.Über die Jahre hat DASSAYA zu vielen Jugendtreffen und mehrmals jedes Jahr in anderen SELK-Gemeinden zu Konzerten und Liederabenden und "Gottesdiensten einmal anders" gespielt. Der letzte größere Auftritt fand zum Sachsen-Anhalt-Tag in Magdeburg 2005 statt. Derzeit arbeitet die Gruppe an Aufnahmen für eine CD mit dem Tontechniker Uwe Schick.
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